6.1.2016

Unser Tag beginnt schon früh heute, denn wir müssen um 7:30 Uhr an der Schule sein, um den Raum für unsere Veranstaltungen vorzubereiten. Weil es hier fast keine Autos und nur wenige Motorräder gibt, tragen wir die beiden Djembés, das Saxophon, die Bücher und Materialien zur ISMA. Aufgrund des Harmattan ist es am Morgen noch recht kühl.

IMG_3719

Unsere erste Gruppe besteht aus den ältesten Schülern der Klassen Terminal und 1ière. Wir arbeiten mit dem Buch „Si j’étais roi, si j’étais reine“ von Véronique Tadjo, das wir nach einer Präsentation der Geschichte mit Musik von den Schülern kreativ umsetzen lassen, in dem sie ein kleines Buch für sich fabrizieren und in dieses hinein schreiben, was sie tun würden, wenn sie König oder Königin wären. Danach präsentieren die Jugendlichen zu unserer Musik ihre Ideen. Die Resulatate sind sehr interessant, manchmal sehr lustig und manchmal auch sehr zum Nachdenken anregend.

IMG_3720

Während unserer Veranstaltung haben wir ganz viele Zaungäste: neugierige Schüler, die gerne wissen wollen, was wir machen.

IMG_3724

Unsere zweite Gruppe besteht aus jüngeren Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 5ième und 4ième. Mit ihnen arbeiten wir zum Buch „Le seigneur de la danse“ von Véronique Tadjo und mit Fadenspielen, was allen sehr viel Spaß macht. Zu zwei Fadenspielfiguren, der Trommel und der Spinne, die die Kinder lernen, erfinden sie eigene Geschichten, die sie später präsentieren.

IMG_3734

Nach dem Programm bekommen wir Hilfe von Schülern, die uns helfen unsere vielen Sachen wieder nach Hause zu tragen.

IMG_3735

Heute ist der Harmattan so stark, dass er immer wieder ganze Staubschwaden durch die Luft treibt. Der Wüstenwind lässt alles austrocknen: die Kehle, die Haut, die Nase und die Lippen. Es regnet Staub aus der Luft. Alles ist mit einem leichten roten Schleier überzogen und der Staub dringt durch alle Ritzen in die Häuser.

IMG_3738

Am Nachmittag proben wir die Unterrichtsmodelle für morgen. Am Abend erreicht uns der Anruf, dass der Educateur der ISMA verreisen wird und wir dort morgen doch nicht arbeiten können, wie schade! Wir werden die Zeit aber nutzen, um alle Unterrichtsmodelle für die komenden beiden Wochen zu proben.

Als ich mich, staubig wie ich bin, auf eine Dusche freue, stellen wir fest, dass es im Augenblick kein Wasser gibt. Glücklicherweise können wir zwei Eimer Wasser organisieren, damit wir uns zumindest waschen können, Alhamdullilah!

Dann wird noch der Blog bearbeitet und Feierabend für heute!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s